Psychiatrische Übergriffe an Minderjährigen

Einst, wenn ein Kind hyperaktiv war, oder in der Schule zerstreut oder lustlos war, suchte man die Ursache dafür im Kreise der Familie. Seit 1965, Jahr in dem in den USA der "Elementary and Secondary Eduction Act" angenommen wurde, wird ein solcher Schüler als geisteskrank angesehen und mit Psychopharmaka behandelt. Auf diese Weise ist den Psychiatern freie Bahn gewährt worden, was die Etikettierung von Minderjährigen angeht und deren Missbrauch durch das Verschreiben von psychotropen Substanzen. Diese Usanz hat sich in Europa und auf dem Rest der Welt sehr rasch ausgebreitet.

Im Jahre 1977 betrug die Anzahl der amerikanischen Kinder mit LD ("Learning Disorders", Störungen der Lernfähigkeit) mehr als 782'000. Im Jahre 1989 waren es deren 1'900'000 und 1996 war die Zahl 2'600'000 erreicht. Je mehr Kinder als an LD erkrankt betrachtet werden, desto mehr Psychopharmaka werden verschrieben und die Gewinne der Hersteller nehmen zu. Offensichtlich streichen viele Psychiater Schmiergelder der Pharma-Firmen ein, damit sie ihre Produkte verschreiben.

Dieser verwerfliche Markt, der auf dem Buckel von Millionen von Kindern mit dem Segen der ahnungslosen Eltern ausgetragen wird, die durch die lügnerische Propaganda der Sanitätsbehörden eine Gehirnwäsche erfahren haben, blüht nunmehr seit mehr als dreissig Jahren in voller Legalität, trotz der Proteste ehrlicher Ärzte und Organisationen, welche die Gesundheit der Menschen im Auge haben. Auch in der Schweiz nimmt der Einsatz von psychotropen ,,Behandlungen" an Minderjährigen weite Ausmasse an.

Um diesem trüben Missbrauch von unschuldigen Opfern einen seriosen Anstrich zu verleihen, sind neue Krankheiten erfunden worden, die meist überhaupt gar nicht bestehen. Diese versuchen, einige Verhaltensarten von Minderjährigen als krankhaft abzustempeln. So sahen sich in den USA die zerstreuten und besonders unruhigen Schüler die Diagnose ADHD ("Attention Deficit Hyperactivity Disorder", Störung der Fähigkeit zur Aufmerksamkeit und Hyperaktivität) aufgestempelt, eine "Krankheit", die von der amerikanischen Vereinigung der Psvchiatrie-Ärzte im Jahre 1987 gutgeheissen wurde. Ein Jahr später war bereits bei 500'000 Kindern ADHD diagnostiziert worden!

Bis 1997 war die Anzahl der ADHD-Kinder in den USA auf die enorm hohe Ziffer von 4'400'000! angestiegen.

Heute geben die amerikanischen Schulen jährlich eine Milliarde Dollars aus für Psychologen und Psychiater, die bei ihren Schülern Diagnosen stellen und die meisten von ihnen als ADHD-krank einstufen. Die "Therapien" und die "Studien" dieser Verhaltensstörung kosten die USA jährlich 15 Milliarden Dollar.

Und all dies für eine nicht existierende Krankheit, die nur aus Profitgier erfunden wurde. Dr. Fred A. Baughman jr., ein im Ärztealbum eingetragener Arzt und Neurologe, Kinderpsycho loge und Mitglieder der Amerikanischen Neurologie-Akademie, hat viele als ADHD kranke Kinder untersucht und bei ihnen keinerlei Anomalie oder Krankheit entdeckt. Daher spricht er von Lügen, Täuschung und Betrug: "Das sind aus der Luft gegriffene Beschwerden, niemals nachgewiesen und als Krankheiten des Hirns bestätigt!" ruft Dr. Baughman entrüstet aus, ADHD ist ein richtiger Betrug, 100 %ig.  Die vielen Millionen von Schüler auf der ganzen Welt denen Medikamente abgegeben werden, haben überhaupt keine Krankheit!'

ORIZZONTI NR.79 - JUNI 1999