Das Informationsbedürfnis und die Verunsicherung im Zusammenhang mit der von offizieller Seite befürchteten Pandemie sind enorm. Hier finden sie Gedanken und Tipps aus ganzheitlicher und homöopathischer Sicht.
Bei der Schweinegrippe handelt es sich im Prinzip um einen leichten bis mittelschweren grippalen Infekt. Da es sich beim Erreger um einen neuartigen Virus handelt, ist diese Grippe ansteckender als andere saisonale Grippen. Unter normalen Umständen kann es von Vorteil sein, diese «neuartige» Grippe zu bekommen. So hat das Immunsystem Gelegenheit, den Erreger «kennenzulernen». Dadurch ist das Immunsystem besser vorbereitet, falls zu einem späteren Zeitpunkt ein aggressiverer Virus der gleichen Gattung auftaucht. Oft bekommt ein konstitutionell kräftiger Mensch eine zirkulierende Grippe gar nicht oder sie hat einen deutlich milderen Verlauf.
Viele Komplikationen, von denen in den Medien berichtet wird, sind auf mangelhafte Pflege zurückzuführen oder betreffen Menschen, die schon vor der Erkrankung in einem sehr schlechten gesundheitlichen Zustand waren. Diese Art von Berichterstattung führt leider zu einer verzerrten Wahrnehmung und schürt dadurch viele Ängste.
In der ganzheitlichen Medizin – dazu zählt die klassische Homöopathie – geht man davon aus, dass man unter normalen Umständen eine Infektionskrankheit wie die Grippe problemlos bewältigen kann. Voraussetzung dazu ist der korrekte Umgang mit der Erkrankung.
Es ist wichtig zu wissen, dass wir den Grippeviren nicht einfach machtlos ausgeliefert sind. Man kann sehr viel zur Vorbeugung beitragen. Sollte es trotzdem zu einer Erkrankung kommen, gibt es viele erprobte natürliche Hausmittel und homöopathische Medikamente. Diese unterstützen den Organismus und sorgen dafür, dass keine Komplikationen auftreten und man rasch wieder gesund werden kann.
Im Merkblatt «Grippe» finden sie die wichtigsten Angaben zur Vorbeugung und Pflege der (Schweine)-Grippe.