EH - Materia medica auf Mausklick
Die Highlights der EH im Überblick
EH ist Bestandteil jedes RADAR-Vollprogramms.
Eine hochklassige Arzneimittellehre im Enzyklopädieformat, die auch neuere Autoren wie z.B. Candegabe, Coulter, Masi, Sankaran und Vithoulkas berücksichtigt und in ihrer Art konkurrenzlos ist. Sie hat sich durch exzellente Qualität, Zuverlässigkeit und Vollständigkeit in wenigen Jahren den Spitzenplatz in der deutschen Literatur der Arzneimittellehren erobert und genügt höchsten Ansprüchen. Jedes Symptom ist mit Quellennachweis versehen. Bei kleineren Rubriken werden differentialdiagnostische Hinweise auf Vergleichsmittel gegeben. Um die 1300 Mittel werden beschrieben, die aus rund 200 verschiedenen Quellen stammen. Bei allem Umfang gelingt es dem Autor dennoch, die charakteristischen Zeichen am Anfang jedes Mittelbildes auf den Punkt zu bringen, bevor das übliche Kopf-Fuß-Schema die Symptome im Einzelnen aufführt.
Dieses große Werk ist in einem Zug mit Herings, Allens oder Clarkes Enzyklopädien zu nennen und setzt deren Tradition in unserer Zeit fort. Gleichzeitig nimmt es viele neue Gesichtspunkte und Mittelideen auf, die in den klassischen Enzyklopädien noch nicht zu finden sind. Der Seideneder ist die derzeit beste und umfangreichste Arzneimittellehre.
Kents Vorlesungen über homöopathische Materia Medica sind legendär. Man spürt bei den über 200 geschilderten Mitteln, dass sie vor dem geistigen Auge dieses Altmeisters eine so klare Gestalt angenommen hatten, dass er sie wie lebendige Wesen vor sich sah. Das war damals ein Durchbruch in der Darstellung der Arzneien, die zuvor nur in Form von Symptomlisten weitergegeben wurden.
Kent war früher Anatom und hatte auch als Homöopath gelernt, analytisch genau nach Symptomen vorzugehen, was ihn aber nicht voll befriedigte. Mit wachsender Erfahrung begann sein klarer Geist den inneren Sinn der Symptome zu begreifen, der jedes einzelne Mittel als Genius zusammenhält und seinen spezifischen Charakter ausmacht.
Als Lehrer hatte Kent die seltene Fähigkeit, klinische Sachverhalte umgangssprachlich auszudrücken. Diese seltene Verbindung von Wissenschaft, Kunst und einfacher Ausdrucksweise macht den unnachahmlichen Reiz seiner Vorlesungen aus. Seine Schüler waren begeistert und stenographierten alles mit. Kent editierte diese Aufzeichnungen selbst. So gelangte ein Grundlagenwerk der Materia Medica zu uns, das über all die Jahre nichts von seiner Authentizität eingebüsst hat.
Es ist das konzentrierteste, rundeste und beste Werk des Autors. Es präsentiert eine völlig neu entdeckte Mittelgruppe, die den Arzneischatz der Homöopathie entscheidend bereichert. Die Lanthanide werden für die homöopathische Medizin bald ebenso unersetzlich sein, wie sie es seit Jahrzehnten für die moderne Technik geworden sind. Ein Hauptthema dieser Elemente ist die Selbstbestimmung und das innere Bedürfnis nach Unabhängigkeit, was auch ein Hauptthema unserer Zeit widerspiegelt. In 79 Fallbeispielen wird gezeigt, dass viele schwer therapierbare Krankheiten unserer Zeit nun durch diese Mittel bessere Erfolgschancen haben: Autoimmunkrankheiten, Migräne, Legasthenie, zahlreiche Augenkrankheiten, chronische rheumatische Erkrankungen, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind nur einige Indikationen.
Er vertieft das Verständnis des gesamten Periodensystems. Der Autor führt uns über die Theorie der Elemente zur Symbolsprache der Symptome, zu einem neuen Wertungsmaßstab klinischer Fälle, neue Anamnesetechniken, ein allgemeines Wissenschaftskapitel allerhöchster Güte, und eine Bewertung der verschiedenen Methoden der Arzneimittelprüfung. Den Abschluß bildet ein Kapitel mit den Prüfungssymptomen aller Lanthanide und ein besonders wertvoller Tabellenteil, der alle vorgestellten Themen im Überblick wiedergibt.