WIESENAUER et al. (1983, 1984, 1986) berichten über verschiedene Studien mit Galphimia glauca bei Pollinosis [68, 69, 70]. In der ersten Doppelblind-Studie wurden bei 86 Patienten unter Galphimia D4 eine signifikante Besserung gegenüber erzielt. Eine retrospektive Studie zeigte bei 8 Patienten eine Erfolgsrate von 90%. Eine prospektive Studie zeigte bei 164 Patienten signifikante Besserung unter Galphimia verglichen zu Placebo und verglichen zu einer reinen Galphimia-Dilution (ohne Potenzierung).
Eine weitere retrospektive Studie an 160 Patienten zeigte in 70% der Fälle eine Verbesserung. Schliesslich wurden in einem weiteren Versuch vier verschiedene Potenzen von Galphimia an 235 Patienten untersucht und alle zeigten nach vier Wochen Verbesserungen zwischen 79 und 89%. Schliesslich zeigten WIESENAUERund LUEDKe (1995) in einer vier-Wochen-Studie an 132 Heuschnupfen-Patienten, dass Galphimia D4 effektiver als Placebo war [123]. WIESENAUER schrieb eine Zusammenfassung all dieser Resultate (1990), alle 6 Versuche zeigten eine Bestätigung der Resultate [126].
REILLY (1986) publizierte im Lancet eine Heuschnupfenstudie mit 144 Patienten, welche mit Pollen C6 und C30 erfolgreich behandelt wurden. In dieser Studie hatten die Patienten unter Pollen C30 eine Erstverschlimmerung gezeigt, gefolgt von einer signifikanten Besserung mit Reduktion der notwendigen Antihistaminika [94]. REILLY hatte in einer Vorstudie ähnliche Resultate erzielt.
1994 publizierte derselbe Autor eine Untersuchung von 28 Patienten mit allergischem Asthma [92]. Die Studie wurde mit einer C30-Potenz des Hauptallergens gemacht.
Auch diese Resultate zeigen innerhalb einer Woche und während einer Dauer von 8 Wochen eine klare Wirksamkeit des homöopathischen Allergenpräparates. REILLY berichtete schon 1990 am 45. LIGA-Kongress von seinen Resultaten, hatte dann jedoch eine Periode von mehreren Jahren zu überstehen, um seine Studie überhaupt publizieren zu können.