Medizinisches Fachwissen
Die hohe Verantwortung des Homöopathen und der Homöopathin gegenüber dem Patienten verlangt nebst dem homöopathischen auch ein medizinisches Fachwissen.
Damit ausgebildete Homöopathinnen und Homöopathen eine Krankenkassenanerkennung beim EMR (Erfahrungsmedizinisches Register) erhalten, werden 600 h schulmedizinische Ausbildung verlangt.
Folgende Berufe erfüllen diese Bedingungen:
- ApothekerIn
- Arzt/Ärztin
- ChiropraktorIn
- Hebamme
- HeilpraktikerIn (anerkannte Schule)
- Krankenpflege (dipl. SRK) mit Weiterbildung Operationsbereich, Intensivpflege, Anästhesie
- OsteopathIn Diplom GDK
- Pflegefachfrau, -mann DN II, HF, FH
- PhysiotherapeutIn
Für nachfolgende Berufe werden vom EMR 350 h schulmedizinische Ausbildung anerkannt. Diese Personen absolvieren lediglich ein Aufschulungsprogramm von 250h. Gerne beraten wir Sie.
- DrogistIn dipl. HF
- ErgotherapeutIn dipl. SRK / FH
- ErnährungsberaterIn HF
- Fachangestellte Gesundheit / Fachangestellter Gesundheit
- Krankenpflege DN I, dipl. SRK
- Medizinische Masseurin / Medizinischer Masseur FA SRK (Med. Mass.) / eidg. Fachausweis
- Rettungssanitäterin / Rettungssanitäter, dipl. SRK / HF
- Zahnärztin / Zahnarzt
Für nachfolgende Berufe werden folgende Stunden anerkannt.
- med. Praxisassistentin 162 h
- DrogistIn 150 h
Andere medizinische Berufe werden individuell abgeklärt.
Je nach Ausbildungslehrgang besuchen Sie am Montag, Mittwoch oder Freitag zusätzlich zur Homöopathieausbildung die schulmedizinische Aufschulung während ca. 1-2 Jahren.
Andere Berufe
- Personen ohne medizinische Vorbildung können sich die verlangten 600 Stunden gleichzeitig mit dem Homöopathiestudium aneignen. Sie besuchen den Unterricht für Homöopathie und Schulmedizin während je einem Tag pro Woche. Das heisst an total zwei Tagen pro Woche. Die Schultage sind je nach Ausbildungslehrgang zusätzlich zur den Homöopathietagen am Montag, Mittwoch oder Freitag.
- Es ist auch möglich vor der homöopathischen Ausbildung die schulmedizinischen Fächer zu besuchen. Dann dauert die Ausbildung etwas länger, dafür besuchen sie weniger oft pro Woche die Schule.
- Je nach beruflicher oder familiärer Belastung können jedoch auch andere Formen sinnvoll sein. Gerne beraten wir Sie individuell.
Anforderungen an die Studierenden
- Überzeugende Berufsmotivation
- Regelmässiger Unterrichtsbesuch
- Bereitschaft sich mit dem zukünftigen Beruf auseinanderzusetzen