CAMPBELL (1976) konnte bei der ersten von 2 Blindstudien nur geringe Effekte von Arnica C30 nach künstlichem Trauma bei Freiwilligen erzielen [18]. In dieser Studie wurden Überlappungseffekte diskutiert. In der zweiten, einfachen Blindstudie bekamen alle Patienten zuerst Placebo und später Arnica XM, welches diesmal hoch wirksam war.
BOURGEOIS (1984) zeigte den Schutzeffekt von Arnica C5 auf Venenverletzungen bei 29 Frauen mit Brustkarzinom, welche eine intravenöse Chemotherapie erhielten [14].
DORFMAN und AMODEO (1988) zeigten in einer kontrollierten Doppelblindstudie den Schutzeffekt von Arnica C5 bei Patienten mit langliegenden Venenkathetern [27].
ZELL (1988) untersuchte den Effekt einer Heilsalbe mit homöopathischen Komponenten auf den Verlauf. des Sprunggelenks nach Distorsion. Nach 10 Tagen waren 28 von 33 homöopathisch behandelten Patienten im Vergleich zu 13 von 36 Patienten, welche Placebo erhielten, ohne Schmerz [129]. TVEITEN (1991) fand bei 36 Läufern nach einem Marathon eine schnellere Besserung unter Arnica D30 als unter Placebo. Die Resultate der Studie waren nicht signifikant (p=0,06-0.07) [108].
In der Zahnmedizin erwies sich Arnica C30 in Bezug auf Schmerzreduktion effektiv, wenn man das Mittel vor und nach Zahnextraktionen gibt (IVES, 1984 [59]). Verschiedene Studien zeigen homöopathische Effekte bei Schmerzen nach zahnchirurgischen Interventionen (BERTHIER, 1985 [11]), ALBERTINI et al., 1984 [1]).